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Regeln

Wir, vom DrohnenShop24.de Team, möchten Ihnen hier fünf wichtige Regeln zum Umgang und bei der Verwendung von Drohnen an die Hand geben, die aus unserer Sicht zu beachten sind.

1) Hobby? Spaß? Oder doch Gewerbe?

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass zwischen privatem Einsatz für Hobby oder Sport und gewerblicher Nutzung von Drohnen unterschieden wird. Werden bspw. Aufnahmen mit der fliegenden Kamera etwa für ein Hotel erstellt, dienen sie nicht nur dem eigenen Spaß oder der Sportausübung, egal ob von einer Privatperson unentgeltlich fotografiert oder nicht. Betreibt man das Fliegen und Fotografieren aber wirklich nur zum persönlichen Spaß und nutzt ein Fluggerät unter 5 kg, bestehen zum Glück deutlich weniger Vorschriften als für den gewerblichen Einsatz. Erlaubt ist aber trotzdem nicht alles!

2) Fliegen, wo es erlaubt ist!

Die Beschränkungen beginnen schon beim Flugort: Beim Start von Privatgeländen (das kann auch schon der Rasenbereich um eine Sehenswürdigkeit herum sein) muss vorher eine Erlaubnis des Grundstückbesitzers eingeholt werden. Auch nach dem Start ist das Fliegen nicht über jedem Ort und in jeder Höhe erlaubt. Wer etwa Starts und Landungen an einem Flughafen ablichten möchte, riskiert viel Ärger. Innerhalb eines Radiuses von ca. 1,5 Kilometern rund um Verkehrsflughäfen sind Drohnen ohne spezielle Genehmigung nicht erlaubt! So gibt es auch über anderen Gebäuden, Anlagen oder Gebieten diese Flugverbotszonen, an die man sich strikt zu halten hat. Bspw. gehört das Regierungsviertel in Berlin dazu, aber auch Unfallgebiete, Atomkraftwerke oder Naturschutzgebiete sind tabu. Die Regelung der Flugverbotszonen obliegt aber teilweise den Bundesländern, somit muss man sich mit den Beschränkungen des Bundeslandes vertraut machen, indem man die Drohne fliegen möchte.

Der Garten des Nachbarn ist übrigens sein Privatgelände! D.h. wer in bzw. über den Garten des Nachbarn fliegen möchte, benötigt ebenfalls dessen ausdrückliche Erlaubnis! Man sollte aber davon schon aus Rücksichtnahme wegen des nicht unerheblichen Lärms absehen. Auch bei der Flughöhe kann es Beschränkungen geben. Der Trend auf Herstellerseite geht aber mittlerweile dahin, Flugverbotszonen schon in der Software der Drohnen zu hinterlegen, so dass man die Kopter gar nicht mehr in diese Bereiche steuern kann. Allerdings kann man bisher nicht bei allen Drohnen davon ausgehen, dass die Software bereits diese Daten enthält. Bis dieser Trend umfassend umgesetzt ist, sollte man sich vor dem Start von Drohnen unbedingt mit dem Luftrecht beschäftigen und im Zweifel lieber vorsichtig zu sein. Auf Drohnenshop24.de finden Sie mehr zum Thema Recht in diesem Bereich!

3) Auf Sicht fliegen

Sobald man seine Drohne in der Luft hat, hören die Regeln keineswegs auf! Auf einer Veranstaltung etwa mal eben tolle Aufnahmen von oben zu machen, ist eine schlechte Idee. Das Fliegen über Menschenansammlungen ist aus Sicherheitsgründen mit gutem Grund generell verboten. Würde jemanden ein Fluggerät mit Kamera auf den Kopf fallen, könnte es zum schweren Unfällen mit Personenschäden kommen, die evtl. sogar zu Todesfällen führen. Auch muss man seine Drohne immer in Sichtweite fliegen und steuern. Die bei vielen Drohnen eingebaute GPS-Steuerung darf nicht autonom genutzt werden.

4) Fotorechte beachten

Wenn man bisher an alle Vorschriften, Regeln, Sicherheitsbestimmungen usw. gedacht hat, und seine Drohne offiziell fliegen darf, heißt dies aber wiederum noch lange nicht, dass auch das Fotografieren erlaubt ist! Verboten sind bspw. Aufnahmen von der sich nackt sonnenden Nachbarin auf deren Privatgrundstück (vielleicht möchte man das auch eher nicht fotografieren...) ebenso gilt das Verbot für sämtliche militärische Anlagen. In diesen Fällen wäre das Fotografieren evtl. sogar strafbar und kann mit Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden - auch wenn man die Fotos nicht veröffentlicht hat. Veröffentlicht man die Fotos sogar noch und stellt sie bspw. ins Internet, drohen noch weitere Strafen! Der Grundsatz beim Fotografieren mit Drohnen ist: Alle geltenden Regeln und Vorschriften rund ums Bild von den Persönlichkeitsrechten bis hin zu Urheberrechten sind für die Luftaufnahmen ebenfalls zu beachten.

5) Haftpflichtversicherung abschließen

Kommt es beim Fliegen mit der Drohne zu Schäden, wird der Drohnenpilot haftbar gemacht. In diesem speziellen Fall greift in der Regel die private Haftpflichtversicherung bei verursachten Schäden nicht, da in den meisten Verträgen bei den Bedingungen der "Gebrauch von Luftfahrzeugen" nicht eingeschlossen ist! Hier muss eine spezielle Zusatzhaftpflicht abgeschlossen werden. Diese gibt es für private Nutzung schon ab ca. 75 EUR im Jahr. Eine Alternative sind bspw. Gruppenversicherungen von Modellflugverbänden wie der Deutschen Modellsport-Organisation oder Foto-Communities wie etwa Drohnen-Forum.de. Achten sollte man unbedingt auf die Versicherungsbedingungen! Bei Modellflugverbänden sind Fotodrohnen oft explizit ausgeschlossen und weitere Beschränkungen, wie bspw. die Verwendung lediglich eines einzigen Fluggerätes, können enthalten sein.
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Alles klar!?

Die Regeln sind für Sie klar und nun möchten Sie schnellstmöglich mit einer eigenen Drohne in die Luft gehen? Na dann: Prima bzw. Prime - "Amazon Prime". Suchen Sie sich eine passende Drohne aus unserem Shop aus und melden Sie sich beim Bestellen noch kostenlos für einen 30 Tage Amazon Prime Test an. Dann bekommen Sie u.a. einen gratis Premiumversand. Dies bedeutet, dass Sie evtl. schon morgen mit ihrer neuen Drohne in die Luft gehen können. Viel Spaß!